11. U-Hai-Treffen in Alsfeld in Nordhessen vom 25. – 29. Mai 2011

Irgendwann war einmal vorgeschlagen worden, ein Treffen im Zentrum Deutschlands stattfinden zu lassen, weil die ehemaligen U-Hai-Fahrer ja aus allen Himmelsrichtungen anreisen. Diesem Wunsch ist unser schier unersetzlicher Organisator Siegmund (Siegi) Mainusch mit Unterstützung seiner „persönlichen Assistentin“ Christel Mainusch gerne nachgekommen. „Gewonnen“ hat bei der Treffpunktsuche in der Mitte Deutschlands aus unterschiedlichen Gründen die kleine Stadt Alsfeld in Nordhessen mit mittelalterlich historischem Altstadtkern. Alsfeld liegt am Oberlauf der Schwalm im nördlichen Vogelsbergkreis und am südlichen Rand des Knüllgebirges bzw. am Westhang des Alsfelder Beckens in der Nähe von Bad Hersfeld. Den ungefähren Termin hatten wir uns schon im August 2009 beim „Jubiläumstreffen“ in Dresden vorgemerkt und nun war es endlich so weit.

Der „Gute Geist von U-Hai“ und „Clanführer“ Siegi Mainusch sowie seine ihm angetraute „persönliche Assistentin“ Christel Mainusch waren natürlich aus organisatorischen Gründen schon vor Ort. Und so konnten die beiden im Laufe des sonnigen Tages, nachdem nach und nach alle den Weg zum Hotel „Zum Schwalbennest“ gefunden haben, jeden einzelnen herzlich begrüßen. Zielsicher – auch ohne Navigationssystem - wurde vor oder nach dem Einchecken der Biergarten ausfindig gemacht – was bei der (An-)Bauweise des familiengeführten gemütlichen Hotels zunächst gar nicht so einfach schien. Es mutet jedes Mal wirklich wie ein großes „Clantreffen“ an, wenn die ehemaligen U-Hai-Fahrer eintrudeln: Jeder wird von jedem herzlich begrüßt und die Freude ist groß sich wiederzusehen.

Neue „alte“ Kameraden, dieses Mal Dieter Wagner, sowie Adoptierte und Gäste – u. a. Georg (Schorsch) Pilgrim (U-Bauer-Fahrer) und Karin Ehlert (Witwe eines ehemaligen Kameraden vom 1. Lehrgang der ULG anno 1960), werden vorbehaltlos in den Kreis aufgenommen. Die Gespräche schwappen sofort hin und her und von Tisch zu Tisch. Man redet über „Dit und Dat“ – auch wenn zwischen den Treffen keine Telefonate stattgefunden hatten oder E-Mails ausgetauscht worden sind, ist immer Gesprächsstoff vorhanden.

Siegi Mainusch, Hans-Werner Cybulski, Norbert (Lemmy) Lorenz, Norbert Speckbrock, Hans-Jochen Emsmann, Burkhard Templin, Herbert Karnitzki, Lothar Schwuchow, Klaus-Jürgen Kiewitt, Rudolf Schmitz, Dietrich Martinez, Wolfgang Reichardt, Heinz Nüchter, Dieter Wagner, Hans Ehring verdeckt, Kurt Walter, Bernhardt Rubarth, Heinz Thois, Günter Hornig, Udo Rzymianowicz, Rolf Hermann, Klaus Schwart, Harry Mayer, Günter Braun, Klaus Pilz, Hans-Heinrich Heyden, Volker Stopp, Georg (Schorsch) Pilgrim, Hans-Werner (Bubi) Vehma. Bernhard Arlt und Frau Eva kamen einen Tag später.

Wegen des schönen Wetters sind wir selbstverständlich im Biergarten geblieben, den wir nur kurz verlassen haben, um uns zu Gruppenfotos – einmal nur die Männer, einmal mit Frauen – vor dem Biergarten aufzustellen. Denn Siegi war es natürlich gelungen, die örtliche Presse für das Treffen der U-Hai-Fahrer zu interessieren. Der Artikel mit Foto ist leider erst nach unserer Abreise am Dienstag, dem 31.Mai 2011 in der „Oberhessischen Zeitung“ erschienen, aber immerhin.

Es waren wieder wunderschöne Tage und plötzlich war der Abschied da! Und während die einen noch frühstückten, verabschiedeten sich schon die ersten. Aber es war fast mittags, als die letzten sich mit gegenseitigen guten Wünschen – vielleicht auch etwas wehmütig, weil die gemeinsame Zeit so schnell vergangen war - von Siegi Mainusch, dem „guten Geist von U-Hai“ und „Clanführer“ sowie allen anderen verabschiedet hatten, um die Heim- oder Weiterreise anzutreten. Siegi und Christel blieben – wie immer – zur organisatorischen Endabwicklung etwas länger in Alsfeld und wir können für den persönlichen Einsatz gar nicht genug danken. Ich glaube aber auch, dass es ihm und Christel immer wieder eine große Freude macht, wenn wir die enormen Bemühungen mit unserer Teilnahme an den Treffen „belohnen“ und somit zum Fortbestehen der Treffen der ehemaligen U-Hai-Fahrer beitragen.

Es ist aber auch genauso wichtig, durch diese Treffen und damit verbundenen Publikationen, der nachfolgenden Generation, den UKs und MKs sowie letztendlich auch dem VDU und den Aktiven vorzuleben, was Verbundenheit bedeutet und dass sich jeder zu deren Pflege und Weiterbestand – in welcher Form auch immer - einbringen kann.

Abschließend möchte ich an dieser Stelle meine Freude über die spontan eingegangenen Anrufe und E-Mails nach dem „Dresden-Bericht“ zum Ausdruck bringen und mich bei allen ehemaligen U-Hai-Fahrern und deren Frauen, die ich bisher kennenlernen durfte, herzlich für die „Adoption“ bedanken.

Es bereitet mir seit Gammelby große Freude, an den Treffen teilzunehmen und mich mit der Formulierung dieses Berichtes auch in die Gemeinschaft einbringen zu dürfen… Ich freue mich schon sehr auf Bremerhaven und habe den Termin sofort im Kalender notiert. Also – alles Gute und spätestens bis zum Wiedersehen vom 14. bis 19. August 2012 (ist ja nicht mehr lange)!!!

Ruth Schwuchow

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